14.06.2018 Max Wild führt im Auftrag von Vetter umfangreiche Tiefbauarbeiten aus

Der Pharmadienstleister Vetter aus Ravensburg erweitert sein Betriebsgebäude. Die umfangreichen Tiefbauarbeiten legte Vetter in die Hände des Bauunternehmens Max Wild aus Berkheim.

Seit November tut sich was, im Gewerbegebiet Mariatal bei Ravensburg. Nach der Baustelleneinrichtung im November 2017 haben die Fachleute der Firma Max Wild zunächst 45.000 m³ Aushubmaterial ausgehoben und zur Entsorgung auf die umliegenden Deponien gefahren.

45.000 m³ Aushubmaterial wurden abgefahren und zu den umliegenden Deponien gebracht

45.000 m³ Aushub, das ist auch für den erfahrenen Bauleiter Simon Schropp von der Firma Max Wild nichts Alltägliches. Im Zuge der Entsorgung des Aushubs der Baugrube übernahmen die Tiefbauspezialisten die logistische Planung sowie alle technisch notwendigen Maßnahmen für die beauftragten Erdarbeiten. Rund 27 Fahrzeuge waren in der ersten Bauphase täglich im Einsatz und transportierten das Material zu den umliegenden Deponien. Die Entsorgung und die Koordination der beeindruckenden Massen stellte das Team vor eine Herausforderung: „3.000 Tonnen Aushubmaterial fuhren unsere Fahrer täglich ab. Der Aushub musste dabei, je nach Witterung und Konsistenz, zu den unterschiedlichen Kippstellen gebracht werden. Kein leichtes Unterfangen bei den gewaltigen Massen“, so Bauleiter Schropp.

Provisorisch angelegte Baustraßen machten das Befahren auf nicht tragfähigem Boden erst möglich

Beim Passieren der Baustelle erahnt man wenig von den geologischen Herausforderungen, die der Baugrund bietet. Der extrem weiche Untergrund, machte das Befahren für die schwere Maschinerie der Firma Wild nahezu unmöglich. Laut Bauleiter Schropp mussten die Spezialisten mehrere provisorisch angelegte Baustraßen erstellen, die das Befahren der Baustelle überhaupt erst möglich machten. Beengte Platzverhältnisse, hoher Abstimmungsbedarf sowie die Witterungsverhältnisse in den Monaten Januar bis März, stellten die Fachleute vor zahlreiche Herausforderungen. Zweifellos für alle Beteiligten ein Bauvorhaben, das viel Flexibilität erforderte. „Schlechtes Wetter allein wäre nicht so schlimm. Jede Terminverschiebung erfordert aber auch eine Änderung bei den disponierten Maschinen und Kolonnen. Und jede Verschiebung kann zu einem Engpass führen“, ergänzt Schropp. Durch die gute Abstimmung meisterten die Spezialisten auch diese Herausforderungen mit Bravur.

Trotz schwieriger Bedingungen liegen die Bauarbeiten im Zeitplan

Trotz der schwierigen Bedingungen liegen die Bauarbeiten im Zeitplan. Der Aushub von circa 45.000 m³ ist bereits abgeschlossen – Wasserleitung und Regenwasserkanal in einer Tiefe von 4,50 Meter mittlerweile verlegt. 3.500 m² Fläche wurden mit der Bodenstabilisierungsfräse bearbeitet. „Ein stabiler Unterbau ist für jede Baumaßnahme von entscheidender Bedeutung“, kommentiert Schropp. Für jede Aufgabe die passende Maschinerie. Für die Bodenstabilisierung kam die Wirtgenfräse zum Einsatz. Diese mischte mit ihren kräftigen Fräsrotor vorgestreute Bindemittel wie Kalk und Zement bis zu 40 cm tief in den wenig tragfähigen Boden. Der Boden wurde dadurch stabilisiert und gefestigt. Bis August muss noch ca. 5.000 m³ Arbeitsraum des Gebäudes verfüllt werden. Dann heißt es auch für die Tiefbauspezialisten vor Ort: Ab zur nächsten Baustelle.